Gut lachen mit Veneers

Nikolas Cage und Heather Locklear haben sie schon. Auch George Clooney wird verdächtigt, sein Lächeln veredelt zu haben. In Hollywood ist das Einsetzen von Veneers, Schneidezahnegänzungen also, ganz normal und zählt noch zu den günstigeren und angenehmeren Schönheitsoperationen. Keine Schnitte, Unterspritzungen, Absaugungen oder abnormale Vergrößerungen. Obwohl mancher Hollywoodstar seine urprünglichen Zähne schon etwas größer hat werden lassen, nicht damit er seine Kollegen danach besser fressen kann, wie das arme Rotkäppchen, sondern weil größere Schneidezähne eher dem Schönheitsideal entsprechen. Solange die Zähne noch intakt sind, greift man hierzulande selten auf Veneers zurück, sie kommen eher zum Einsatz, wenn Schneidezähne durch einen Unfall etwa abgebrochen sind.

Abgebrochene Schneidezähne erschweren die Nahrungsaufnahme erheblich und vermutlich ist es auch nicht sehr appetitlich, jemandem dabei zuzusehen, wie er mit abgebochenem Gebiß in einen Hot Dog beißt. Da aber auch nach dem Dessert das Lächeln des Betroffenen entweder verschlagen oder einfach nur blöd herüberkommt, kann er seine Anwaltspraxis, sein Immobilienbüro oder seine nächste Wahlkampfrede gleich ganz vergessen.

Zähne machen Leute. Man kann sie nicht bekleiden wie andere Körperteile, und weil sie somit schutzlos den Blicken der Öffentlichkeit ausgesetzt sind, sollten sie intakt sein, zumindest diejenigen, die man sieht. Denn nicht nur die Stars in Hollywood verdienen Geld mit ihrem Aussehen, auch ganz normale Leute in normalen Berufen werden nach ihrem Aussehen taxiert. Vertrauenswürdigkeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen im Berufsleben, um Erfolg zu haben. Kaum auszudenken, welche Assoziazionen einen Klienten befallen, fehlen seinem Anwalt ein paar Schneidezähne. Hat der seine Klienten über den Tisch gezogen, oder schlimmer noch, arbeitet der für die Maffia? Vermutlich würde dieser Anwalt bald sehr viel Freizeit haben, die er dazu nutzen sollte, um eine kleine unspektakuläre chirurgische Korrektur vornehmen zu lassen, die aber den großen Unterschied macht.

Veneers sind keine Kronen, der eigene Zahn wird nicht auf einen schmalen Stift zurückgeschliffen und anschließend überkront. Veneers werden an die eigene Zahnzubstanz angebracht unter größtmöglicher Erhaltung derselben. Deshalb eignet sich das Verfahren auch für die Schönheitschirurgie, da es sich nicht um einen irreversiblen Prozeß handelt, bei dem die Zahnsubstanz auf ein Minimum reduziert wird und am Ende anfällig für Entzündungen wird, wie etwa bei Überkronungen. Hier stehen oft Wurzelbehandlungen oder noch schlimmer Wurzelspitzenresektionen an, wobei auf lange Dauer und nach häufigen chirurgischen Eingriffen der Zahn am Ende doch verloren geht. Mit Veneers strahlt das Lächeln wieder, ohne dass Risiken dafür in Kauf genommen werden müssen und man gewinnt ganz sicher Ausstrahlung.